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Spezialisierte ambulante Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche (SAPV-KJ)

Die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV), verankert mit dem § 37b SGB V im GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz, ist seit April 2007 ein eigenständiger Leistungsanspruch für gesetzlich Krankenversicherte mit einer nicht heilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung bei einer zugleich begrenzten Lebenserwartung. Die SAPV soll bei Bedarf subsidiär zur allgemeinen Palliativversorgung erbracht werden – angepasst an die regionale Bevölkerungsstruktur und vernetzt mit vorhandenen Strukturen des Gesundheits- und Sozialsystems.

Den „besonderen Belangen von Kindern“ ist dabei laut Gesetzgeber Rechnung zu tragen. Da für die pädiatrische Palliativversorgung zahlreiche Besonderheiten gegenüber den Erwachsenen gelten – etwa bezüglich des Krankheitsspektrums oder der Symptompräsentation –, bedarf es dazu spezieller pädiatrischer Palliative Care Teams.

Die im Dezember 2008 ins Leben gerufene Pädiatrische Palliativ AG Niedersachsen hat dazu ein Konzept für die SAPV für Kinder und Jugendliche erarbeitet. In der Umsetzung der SAPV-KJ in Niedersachsen sieht dieses Konzept eine Kooperation zwischen der Betreuungsnetz schwerkranker Kinder UG(h) und den regionalen Teams in Niedersachsen vor.