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Netzwerk für onkologische Fachberatung

Eine Krebserkrankung bedeutet für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie deren Familien und Angehörigen, vielfältige Einschränkungen in ihrem Alltag hinnehmen zu müssen. Immer wieder werden dabei der Verlust von sozialen Kontakten und Freundschaften - aber auch Probleme im Bereich der Schul- und Berufsausbildung - als zusätzliche Hürden neben der intensiven und langwierigen Therapie von den Betroffenen beschrieben.

Durch die heutzutage deutlich verbesserten Therapiemöglichkeiten und die damit einhergehenden steigenden Überlebens- und Heilungsraten in der pädiatrischen Krebsbehandlung geht es mittlerweile für immer mehr Betroffene darum, im Anschluss an ihre Therapie die ursprünglichen Ziele und den geplanten Lebensweg weiter zu verfolgen.

Um Patienten zukünftig in diesen Bereichen besser auffangen und unterstützen zu können, hat das Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V. gemeinsam mit dem Verein für krebskranke Kinder Hannover e.V. ein niedersachsenweites Modellprojekt ins Leben gerufen:Das „Netzwerk für onkologische Fachberatung“.

In Kooperation mit den kinderonkologischen Zentren in Niedersachsen sowie weiteren Projekten und Partnern soll ein Netzwerk entstehen, das den Betroffenen umfassende Beratung und Begleitung im Bereich der psychosozialen und medizinischen Aspekte anbietet. Der Schwerpunkt des Projekts liegt primär im Bereich der Langzeitnachsorge, richtet sich aber grundsätzlich an Betroffene in Niedersachen in allen Phasen der onkologischen Therapie.

Finanziert durch die Kinderkrebsstiftung möchte das neu eingerichtete „Netzwerk für onkologische Fachberatung“ Betroffenen als partnerschaftlicher und aktiver Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Seit Januar 2014 ist eine telefonische Sprechstunde eingerichtet, an die sich Personen mit ihren Fragen und Wünschen wenden können.