„Es war überwältigend, mit welchem Einsatz Jung und Alt bis spät in die Nacht ihre Hundertmeterbahnen schwammen", begeistert sich Prof. Dr. Dirk Reinhardt, Leiter des Betreuungsnetzes schwerkranker Kinder, der das Schwimmen mit einem Salto vom Dreier eröffnete.
"Und das Ganze" so Reinhardt, "auch noch mit Big-Band-Musik der Tierärztlichen Hochschule Hannover und bei 23° Lufttemperatur um 23:00 in der Nacht: was für eine tolle Stimmung und was für ein schöner Erfolg für eine gute Sache!“
Die Firmen Drogeriemarkt Rossmann, VHV Versicherungen und die Hannoversche Volksbank sowie die Inge und Werner Turck Stiftung unterstützen dieses Freiwilligenschwimmen mit einer Belohnung von 10,- EURO je geschwommener 100 Meter. Allerdings hatte keiner erwartet, dass die zuerst angenommene Schwimmstrecke von insgesamt 40 Kilometern bis 23:00 so spektakulär überboten würde.
"Mit dem unglaublichen Schwimmergebnis von insgesamt 92 Kilometern müssen wir noch mal unsere Schwimmpaten zusätzlich bezirzen, denn diese große Gesamt-Schwimmstrecke hatten wir alle vorher nicht für möglich gehalten“ lacht Dirk Reinhardt, der sich bei allen Beteiligten aufs herzlichste bedankte und jetzt schon an eine Wiederholung im kommenden Jahr denkt.
Für größere Streckenzuwächse sorgten Athleten wie Norman Cornelsen aus Hannover Sehnde, der nach 70 Minuten 5 Kilometer der Gesamtstrecke zufügte. Volker Rinne, Initiator der Veranstaltung und Mitarbeiter des Betreuungsnetzes schwerkranker Kinder zeigt sich zuversichtlich: „Da kommt sicher noch was: soviel besondere Begeisterung wird bestimmt besonders belohnt!“
Auch Horst Schröder, Leiter des Annabades schwärmt: „So ein tolles Nachtschwimmen mit soviel netten, gut gelaunten Schwimmerinnen und Schwimmern hatten wir hier noch nie." Die Schwimmer kamen privat, von der MHH, von der TiHo von der Feuerwehr und aus vielen anderen Bereichen.
Es waren absolut alle Altersgruppen vertreten. Die TiHo Big Band „Rocking Vets“ und die gemeinsame Freude am schwimmen und an der Atmosphäre ließ die Zeit wie im Fluge vergehen. Horst Schröder ist sich sicher: "Das machen wir wieder, auch wenn wir nicht immer von derart günstigen Wetterbedingungen ausgehen können."
Ein besonderer Dank gilt neben den Musikern und Schwimmern allen freiwilligen Helfern am Beckenrand, in der Organisation und natürlich den Spendern.