Kinderkrebsstiftung Bremen und Elternverein Leukämie- und Tumorkranker Kinder Bremen e.V. fördern "Betreuungsnetz für schwerkranke Kinder und Jugendliche".

Mit einer Spende von 5.000,- EURO für die Entwicklung und Umsetzung internetbasierter Fallkonferenzen möchten die "Kinderkrebsstiftung Bremen" und der "Elternverein Leukämie- und Tumorkranker Kinder Bremen e.V." die Verbesserung von Diagnose und Behandlung krebskranker Kinder und Jugendlicher fördern.Nach Ansicht von Stiftung, Verein und beteiligten Ärzten, kommt dem aktuellen internetgestützten fachlichen Austausch zwischen den unterschiedlichen Kliniken, in Form regelmäßiger Fallkonferenzen, eine besondere Bedeutung zu: "Ständige Verbesserungen der Qualität und der praktischen Akzeptanz virtueller Fallkonferenzen" so Prof. Dr. Dirk Reinhardt  von der pädiatrischen Hämatologie und Onkologie der Medizinischen Hochschule Hannover und Vorsitzender des "Netzwerks für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V." "schaffen Zeitersparnisse in der Diagnose und Erhöhen die Entscheidungssicherheiten in den Behandlungsprozessen: Diese Verbesserungen kommen unmittelbar den erkrankten Kindern und Jugendlichen zugute." 

Voraussetzung sei allerdings eine ständige technische wie anwenderische Weiterentwicklung, Pflege und Wartung dieser Internetplattform, damit das Systhem stets technisch und menschlich auf der Höhe der Entwicklung steht. Dies bedeute aber auch, dass wir gemeinsam in unseren Bemühungen nicht nachlassen dürfen, weshalb derartige Engagements und Unterstützungen auch weiterhin notwendig und sehr erwünscht sind.

In diesem Sinne bedankt sich Prof. Dr. Reinhardt sehr nachdrücklich im Namen aller Beteiligten bei allen Beteilgten.   Gemeinsam betonen Stiftung, Elterverein und Ärzte die Notwendigkeit einer dauerhaften Verbesserung nicht nur der Fallkonferenzen sondern auch der Kooperationen und des fachlichen Austausches von Kompetenz und Erfahrung zwischen Niedersachsen und Bremen.

Hans Günter Müller, Vorsitzender des Elternvereins Leukämie- und Tumorkranker Kinder Bremen e.V., hofft, dass die Spende dazu beiträgt, dieses Projekt weiter voranzubringen und dass es gelingen möge, möglichst viele Ärzte davon zu überzeugen, diese Möglichkeit des Austausches via internet zum Vorteil der kranken Kinder zu nutzen. "Es würde uns besonders freuen", so Hans Günter Müller, "wenn unsere Spende auch weitere Spender von diesem Projekt überzeugen könnte".

Interessierte Leser erhalten nähere Informationen über www.betreuungsnetz.org bzw.
über das "Betreuungsnetz für schwerkranke Kinder": Herr Rinne 0511 532 89 03.